Ökumenischer Abendspaziergang

Leider ziemlich verregnet zeigte sich der Himmel am 16. Januar, als sich Geschwister aus der Ökumene Gomaringens gemeinsam auf den Weg machten. Beim inzwischen traditionellen ökumenischen Abendspaziergang von Kirche zu Kirche bildete das Thema „Wasser“ somit nicht nur gedanklich den roten Faden. In den Andachten an drei Stationen – in den drei Kirchen – wurden die verschiedenen Bedeutungsebenen des Taufwassers bewusst gemacht.

Anette Obergfell

Krippenspiel in Gomaringen

Wie bereits im letzten Jahr waren es wieder die Jungscharkinder, die das Krippenspiel in Gomaringen vorbereiten.
Im Rahmen eines Familiengottesdienstes am 3. Advent führten sie einem interessierten Publikum „Die vier Lichter des Hirten Simon“ vor. Obwohl der Hauptdarsteller kurzfristig „synchronisiert“ werden musste – er hatte krankheitsbedingt seine Stimme verloren – klappte alles ganz prima. Auf der Suche nach seinem kleinen Lamm kam der Hirte Simon weit herum, und durch die Lichter, die er anderen weitergab, kam Hoffnung in bislang aussichtslose Situationen. Ziel seines Weges war schließlich die Krippe in Bethlehem, wo er und all die anderen hoffnungslosen Existenzen willkommen waren. Den Abschluss bildete wie üblich das Entzünden der Wunderkerzen am Weihnachtsbaum – ein Höhepunkt nicht nur für die Kinder.

Anette Obergfell

Typisch methodistisch

„Hä, Methodist – was ist das denn?“, „Oh, Methodisten – gehören die nicht zu diesen Sekten?, „Aha, Methodisten – wo ist denn da der Unterschied zur Landeskirche?“ Vermutlich sind Ihnen Fragen wie diese schon einmal im Alltag begegnet und Sie haben gemerkt, dass das Antworten darauf an manchen Stellen gar nicht so einfach ist.
Die Evangelisch-methodistische Kirche ist eine vergleichsweise junge Kirche, ihre Anfänge reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Der Ursprung des Methodismus in England ist hauptsächlich mit dem religiösen Erleben und Wirken der Brüder John und Charles Wesley verbunden. Was ist „typisch methodistisch“ – damals und heute, weltweit und vor Ort?
An insgesamt drei Gemeindeabenden in unserer Gomaringer Christuskapelle am 23., 25. und 30. Januar 2018 jeweils um 19.30 Uhr werden wir in diesem Sinne „Heimatkunde“ in der evangelisch-methodistischen Tradition betreiben und zentrale Aspekte wesleyanischer Theologie für unsere Zeit fruchtbar machen.
Master-Studierende der Theologischen Hochschule Reutlingen im Lehrfach Erwachsenenbildung, die mit Post-its das obenstehende Porträt John Wesleys geschaffen haben, werden diese Abende unter Anleitung von Prof. Achim Härtner und Pastorin Anette Obergfell gestalten. Herzliche Einladung an alle Interessierten aus den Bezirksgemeinden und der Ökumene.

Achim Härtner