Das Geheimnis von Zelle 10

Was verbirgt sich hinter dieser Gefängniszelle ? Was bedeutet das Geheimzeichen „Fisch“?
Warum sind die römischen Soldaten nicht gut auf die Christen zu sprechen? Und welche Rolle spielt die Bevölkerung Jerusalems?
Bei der Ferienbetreuung in der Osterwoche gingen 26 Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren diesen Fragen auf den Grund. Sie versetzten sich in die Situation der Jesus-Anhänger zur Zeit der ersten Christenverfolgungen und lernten die biblische Geschichte von der Gefangennahme des Apostels Petrus kennen.
Fleißig übten sie Texte und Lieder eines Musicals rund um diese Geschichte ein. Dabei kamen Spaß, Basteln und Spielen nicht zu kurz – ganz zu schweigen von der leckeren Verp@egung, die alle bei Laune hielt.
Am Sonntag war es dann so weit: Das Kindermusical „Das Geheimnis von Zelle 10“ kam in der Versöhnungskirche zur Aufführung. Auf dieses Ereignis hin hatten die Kinder gefiebert. Sie begeisterten mit ihrem Spiel und Gesang die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer. So wurde der Gottesdienst zu einem rundum gelungenen Abschluss der Kinderferienwoche.
Einige Originalstimmen:

„Meine Tochter war und ist immer noch total begeistert – das Basteln, Singen und Schauspielern war genau die richtige Mischung. Und alles total super organisiert und umgesetzt. Herzlichen Dank.“ (eine Mutter)
„Ich spielte einen Soldaten. Das wareine coole Rolle, vor allem das Marschieren war witzig!“ (ein Kind)
„Es war großartig. Mein Kind singt die Lieder noch immer mit Begeisterung und hört die CD rauf und runter.“ (eine Mutter)
„Es macht jedes Mal viel Freude, mit den Kindern zu singen und ihre Freude dabei erleben zu können.“ (eine Mitarbeiterin)
„Ich fand den Gottesdienst toll und würde die Aufführung am liebsten nochmals machen!“ (ein Kind)

Anette Obergfell

Abschied von Superintendent Knöller

Es hat sich längst herumgesprochen, dass Johannes Knöller das Amt des Superintendenten niedergelegt hat und im Sommer eine Stelle in der bayerischen Landeskirche antreten wird. Wer ihn gerne nochmal predigen hören möchte, ist am 15. April um 18 Uhrzum Abendgottesdienst in die Eninger Versöhnungskirche eingeladen.
Gelegenheit zu einem persönlichen Abschied ist beim Gottesdienst zum Amtswechsel am 29. Juli um 16 Uhr in der Erlöserkirche Reutlingen. Zu dieser Veranstaltung wird noch gesondert eingeladen.
Anette Obergfell

Missionarische Ökumene

„Was heißt Mission? Ist eine solche noch zeitgemäß? Und was haben Ökumene und Mission miteinander zu tun?“ Diesen Fragen ging Altbischof Dr. Walter Klaiber beim ökumenischen Vortrag am 13. März im Johanneshaus nach. Etwa 40 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten interessiert den Ausführungen über verschiedene Formen von Mission und darüber, wie Ökumene für das Wesen und die grundlegende Aufgabe von Kirche im besten Falle hilfreich sein könne.
Im letzten Teil seines Vortrags gab Dr. Klaiber viele Impulse für die praktische Arbeit der Kirchen weiter, die die Ökumene in Eningen sicher weiter beschäftigen werden.
Anette Obergfell

Gottes Schöpfung ist sehr gut

Unter diesem Thema feierten etwa 60 Frauen und Männer am 2. März in der Versöhnungskirche den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Die Liturgie stammte aus Surinam, dem kleinsten Land Südamerikas.
Nach der Begrüßung gab es darüber Informationen in Form von Originaltexten dort lebender Frauen, die über ihre Herkunft und den Alltag berichteten. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand jedoch die Schöpfungsgeschichte, die mit eindrücklichen Bildern veranschaulicht und in Schuldbekenntnis und Fürbitten aufgegriffen wurde. Rhythmische Lieder luden zum begeisterten Mitsingen ein. Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten viele die Möglichkeit, sich bei Köstlichkeiten aus Surinam über die Konfessionsgrenzen hinweg auszutauschen.
Zwei Tage später unternahmen auch die Kinder eine „Reise“ nach Surinam – beim ökumenischen Kindergottesdienst im evangelischen Andreasgemeindehaus.
Anette Obergfell 

Die Liebe beschreiben

Ganz im Zeichen der Liebe standen sjährigen ökumenischen Bibelabende vom 6. bis 8. Februar in unserer Versöhnungskirche. Unter Anleitung von Pastorin Anette Obergfell (EmK), Pastoralreferentin Magdalena Henken-Viereck (kath) und Pfarrer Johannes Eißler (ev) beschäftigten sich Interessierte aus drei Gemeinden mit Abschnitten aus dem Hohelied und begaben sich auf Entdeckungsreise durchs relativ unbekannte biblische Buch voller Liebeslieder. Spannend war Überlegung, ob und wie sich sehnsuchtsvollen Gedichte zweier Liebender auf Beziehung zwischen Gott und Mensch übertragen lassen.
Anette Obergfell

Adventssingen

Am Vorabend des zweiten Advents lud die Eninger Gemeinde ihre ökumenischen Geschwister zum gemeinsamen Adventsliedersingen in die Versöhnungskirche ein. Viele Menschen, Jung und Alt, kamen und nutzten im Vorweihnachtsstress die Gelegenheit für eine kleine, musikalische Auszeit. Eine besondere Bodendekoration half dabei, zur Mitte zu Inden und „licht zu werden“ – so wie es in dem Kanon heißt: „Mache dich auf und werde licht“.

Anette Obergfell

Die Lutherrose im Blick

Die Lutherrose stand im Mittelpunkt des ökumenischen Gottesdienstes zur 500-Jahr-Feier der Reformation am 31. Oktober in Eningen. Die drei Geistlichen aus der evangelischen, katholischen und evangelischmethodistischen Kirche erklärten in der voll besetzten Andreaskirche, welche Bedeutung Martin Luther den einzelnen Elementen seines Wappens beigemessen hatte. Und es gab Gelegenheit, in einer offenen Phase den Glauben sinnlich zu erleben und zu vertiefen. Die Chöre und Musiker leisteten einen wertvollen Beitrag, um den Gottesdienst zu einem wahren Fest zu machen.

Anette Obergfell